Eigentlich wollte ich nach der desaströsen E3 meine WiiU abstoßen. Und eigentlich sollte Yoshi’s Woolly World das letzte WiiU-Spiel werden. Durch einen lokalen Deal für Yoshi’s Woolly World, entdeckte ich auch ein Angebot für Splatoon. Am Ende des Einkaufs lag Splatoon in meinem Auto. Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen an das Spiel, da ich im Vorfeld schon über die schlechte Bewegungssteuerung gehört habe. Außerdem soll der Singleplayer nur sehr kurz sein. So legte ich am Donnerstagabend ohne Erwartungen das Spiel in die Konsole und wurde erstmals sehr enttäuscht…

Der Singleplayer und die katastrophale Bewegungssteuerung

Am Anfang wird einem die Steuerung erklärt. Und ehrlich gesagt ist die Bewegungssteuerung wirklich schlecht. Ich bin, bedingt aus meiner Quake-Zeit, schon kein Freund von Shootern auf der Konsole, aber diese Steuerung ist wirklich schlecht. Das Kuriose daran ist, dass man den Sichtwinkel nur nach oben und unten durch die Bewegungssteuerung verändern kann. Möchte man nach links oder rechts schauen, muss man wieder den rechten Stick nehmen. Diese Steuerung macht wirklich keinen Sinn und ich weiß auch nicht, was Nintendo sich dabei gedacht hat.

Nachdem ich endlich die Einführung hinter mir und einige Nerven verloren hatte, kam ich endlich im Hauptmenü an. Das Hauptmenü bei Splatoon ist eine kunterbunte Stadt mit seltsamen Typen. Hier kann man sich neue Kleidung und Waffen kaufen, den Spielmodus wählen oder die aktuellen Nachrichten, die die aktuellen Maps ankündigen, anschauen. Also schnell die Steuerung umstellen und ab in den Singleplayer, der ehrlich gesagt wirklich schlecht ist. Denn dieser ist nicht nur mit 3-4h schon geschafft, sondern er ist auch mega langweilig. Natürlich weiß ich, dass der Singleplayer in Shootern immer ein bisschen stiefmütterlich behandelt wird, aber der von Splatoon ist wirklich nicht gut.

Multiplayer = Hektisch, Chaotisch, Geil!

Innerlich hatte ich das Spiel schon auf dem Gebrauchtmarkt verkauft, bevor ich noch den Multiplayer probieren wollte. Und was soll ich sagen? Dieser spielt sich richtig genial. Kaum im Spiel versucht man seine Farbe so schnell wie möglich auf den Boden zubringen. Dies macht so viel Spaß, dass ich auf Anhieb bis auf Level 7 durchgezockt habe. Denn färbt man ein Stück am Boden ein, bekommt man dafür Punkte, mit denen man bessere Waffen und Ausrüstung kaufen kann. Welches Team am Ende den meisten Boden eingefärbt hat, gewinnt das Spiel und erhält weitere Punkte. Ihr merkt also schon, dass das Spiel ein gewisses Suchtpotenzial entwickelt.

Fazit

Splatoon ist sehr eigenartig. Splatoon ist halt nicht wie jeder andere Shooter. Splatoon ist die Bluna unter den Shootern. Wer mit hektischen Multiplayer-Shootern nichts anfangen kann, der meidet am besten Splatoon. Allen anderen empfehle ich mal einen Blick in den Multiplayer. Denn das Spiel macht einfach nur Spaß, weswegen man auch schnell den geringen Umfang und die nicht zeitgemäße Grafik vergisst. Denn sind wir nicht alle am Ende des Tages ein bisschen Bluna? 😉

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